{"id":4242,"date":"2020-11-15T21:00:00","date_gmt":"2020-11-15T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.troesser-art.de\/?p=4242"},"modified":"2021-05-07T15:37:16","modified_gmt":"2021-05-07T15:37:16","slug":"sprachverfall-in-digitalen-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.troesser-art.de\/?p=4242","title":{"rendered":"Deutsche Sprache im digitalen Zeitalter"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4242\" class=\"elementor elementor-4242\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-a0b90bb elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"a0b90bb\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d031d79\" data-id=\"d031d79\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-de6a1bb elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"de6a1bb\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-xl\">Deutsche Sprache im digitalen Zeitalter<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6e4fdaa3 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6e4fdaa3\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e806465\" data-id=\"e806465\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c928985 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c928985\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h3 class=\"elementor-heading-title elementor-size-large\">Sprachverfall oder kreative Weiterentwicklung?<\/h3>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-53cde49 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"53cde49\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.troesser-art.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201115_134723-scaled-e1605453085325-480x771.jpg?v=1605453049\" title=\"20201115_134723\" alt=\"20201115_134723\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e8f5afd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e8f5afd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<p><span style=\"font-size: x-large;\">Kurz nach seinem Erscheinen 2010 habe ich das Buch: <strong><i>\u201eDer Sprachverf\u00fchrer \u2013 Die deutsche Sprache: was sie ist, was sie kann\u201c<\/i><\/strong> von <strong>Thomas Steinfeld<\/strong> (leitender Redakteur im Feuilleton der <i>S\u00fcddeutschen Zeitung <\/i>und Professor f\u00fcr Kulturwissenschaften an der <i>Universit\u00e4t Luzern<\/i>) bereits einmal rezensiert. Die Besprechung endete mit dem Vorschlag, das Buch noch einmal Jahre sp\u00e4ter zu lesen, um zu pr\u00fcfen, ob und wie sich das Deutsch, vor allem auf dem Hintergrund der digitalen Kommunikation in der Alltagskultur ver\u00e4ndert hat. Auch unter dem Aspekt eines schleichenden Verfalls der Sprach-kompetenz.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Hier nun die heutige Pr\u00fcfung des Buches inclusive der damaligen Besprechung. <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">\u00a0<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Was ist gutes Deutsch? Sind Verben besser als Substantive, was unterscheidet die Pr\u00e4position vom Pr\u00e4fix? Wie entstand das Deutsche als eine der hervorragendsten Kultursprachen? Was haben Gregor Samsa (Kafka) und Josef Ackermann gemeinsam? Wie ver\u00e4ndern Fernsehen, Computer, email und Blog unsere Sprache?<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">In 33 Kapiteln und Exkursen f\u00fchrt uns der Autor in die Welt unserer Sprache mit hohem Anspruch:\u00a0<i>\u201cWer dieses Buch gelesen hat, wird in Zukunft vielleicht ein bisschen genauer lesen und ein bisschen besser schreiben\u201c<\/i>. Aber was bedeutet <i>\u201ebisschen besser\u201c<\/i> im Bereich des Schreibens und Lesens?<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Oft spielerisch und gleichsam hochkompetent entfaltet Steinfeld zahlreiche Bereiche der Sprache, bietet Hintergr\u00fcnde und Deutungen des Deutschen, erkl\u00e4rt so manche Eigenart und \u00f6ffnet einem tats\u00e4chlich das Auge f\u00fcr W\u00f6rter oder grammatikalische Besonderheiten, die einem bisher noch nicht aufgefallen sind oder die man sich nicht erkl\u00e4ren konnte. Vor allem aber koppelt er hierbei die Sprache mit dem, der sie spricht, dem Menschen<i>: \u201eDenn wie einer redet und auch wie einer schreibt, geh\u00f6rt ja zum Innersten eines jeden Menschen. Die Sprache offenbart mehr, viel mehr von ihm als sein Gesicht oder seine Kleidung.\u201c<\/i><\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Er f\u00fchrt uns zum Beispiel vor, wo sich Substantive zu einem zwar allt\u00e4glichen, doch oft Unsinnigen verbunden haben:<i> \u201eDie Holzt\u00fcr ist aus Holz, der Holzbohrer ist es nicht. Ein Ledermantel ist ein Mantel aus Leder, aber ein Regenmantel ist kein Mantel aus Regen, die Rinderwurst ist vom Rind, die Kinderwurst nicht vom Kind\u201c<\/i>.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Unz\u00e4hlige solcher Absonderlichkeiten des Deutschen werden aufgezeigt, grammatikalische Details abgeleitet, erkl\u00e4rt und z.T. mit dem Englischen oder Franz\u00f6sischen verglichen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Das Deutsche konnte sich zur Kultursprache in seiner unbeschreiblichen heutigen Vielfalt, Komplexit\u00e4t und K\u00f6nnen nur durch Kreativit\u00e4t und K\u00f6nnen seiner Denker und Dichter entwickeln, von Goethe bis Lessing, von Kafka bis B\u00fcchner und vielen Anderen bis heute. Sie gaben und geben der Sprache Rhythmus und Klang, neue W\u00f6rter und innovative Satzkonstruktionen, sie machten die Sprache zu dem, was sie heute ist: eine sch\u00f6ne und kraftvolle Diva, die uns mit ihren Worten und Wendungen immer wieder \u00fcberrascht und verf\u00fchrt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Der heutige Reichtum des Deutschen kommt von der stetigen Weiterentwicklung der Sprache und des Sprechens \u00fcber Jahrhunderte hinweg. Doch eigenartiger Weise endet diese Entwicklung f\u00fcr Steinfeld pl\u00f6tzlich in der Jetztzeit (2010, zum Erscheinen des Buches). So vermisst er bei Elfriede Jelinek, der er einen gesamten Exkurs widmet, Stil.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: x-large;\">Ihre Sprache sei reduziert auf eine Aneinanderreihung von Kalauern: <i>\u201cEs ist, als triebe eine fatale Witzelsucht diese Maschine an\u201c<\/i> und so bleibt die Sprache <i>\u201ebesch\u00e4digt\u201c<\/i> zur\u00fcck. <\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Und dann sind pl\u00f6tzlich die Medien an allem Schuld: <i>\u201eDie Literatur besitzt keine zentrale Bedeutung mehr, weder kulturell noch sozial, und eher, als dass etwas Einzelnes, Anderes an ihre Stelle getreten w\u00e4re, wird ihre Funktion von diversen Medien wahrgenommen.\u201c<\/i><\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">So seien die Selbstdarstellungen bei \u201eFacebook\u201c oder \u201eMyspace\u201c eher von formalisierter \u00d6konomie als von Stil gepr\u00e4gt. <i>\u201eDie Literatur ist schon lange nicht mehr Lehrmeisterin der Sprache \u2013 man braucht sie f\u00fcr die Phase der Entwicklung und dann ging die gestalterische Kraft \u00fcber auf die Zeitung, wovon Karl Kraus emp\u00f6rt Zeugnis gibt, und heute ist vermutlich das Fernsehen die st\u00e4rkste Kraft in der Gestaltung der Sprache oder vielleicht auch schon der Blog\u201c.<\/i><\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Zwar werde<i> <\/i>immer noch gelesen und (auf der Tastatur) geschrieben, doch im Umgang mit elektronischen Medien habe sich das Bewusstsein durchgesetzt, es sei nicht mehr so wichtig, wie man etwas sage oder schreibe, Hauptsache man werde verstanden.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Hier ziehen bei Steinfeld nun doch die dunklen Wolken des Sprachverfalls auf, wenn er schreibt, dass durch die Digitalisierung das Geschriebene zwar noch hunderte von Jahren konserviert werden k\u00f6nne, doch diese Form der technischen Best\u00e4ndigkeit sei von einer anderer Art:<\/span><i><span style=\"font-size: x-large;\"> \u201eDer Geist ist ebensowenig durch sie hindurchgegangen wie durch eine Fotokopie, die zwar nur scheinbar, daf\u00fcr aber um so gr\u00fcndlicher das Exzerpt ersetzt. Und wie ist es erst beim Scannen\u00a0oder bei copy and paste, wenn die Sprache aus einem elektronischen Dokument in das andere flie\u00dft, in unkontrollierten Mengen und dazwischen keinen Augenblick in einem Kopf verweilt, wo es sich ordnen und eine Perspektive gewinnen k\u00f6nnen\u201c.<\/span><\/i><\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Schade, dass Steinfeld moderne, elektronische Formen der Sprache als geistlos klassifiziert, anstatt diese auch als eine neue Weiterentwicklung des Deutschen zu sehen. Warum nur diese Angst? Die deutsche Diva hat in den letzten Jahrhunderten so manche Kritik \u00fcberstanden und ist immer wieder kraftvoll aufgestanden &#8211; in einem jeweils schillernden neuen Bedeutungs- und Klangkleid. Daran werden weder die eingewanderten Anglizismen noch die digitalen Kreationen etwas \u00e4ndern.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Fazit: Kein einfaches, aber dennoch lesenswertes Buch, das seinem hohen Anspruch, n\u00e4mlich anders deutsch zu sprechen und schreiben, erf\u00fcllt. Vieles liest man tats\u00e4chlich nach der Lekt\u00fcre anders, versteht man neu, begreift einmal mehr, welches Gut wir zur Verst\u00e4ndigung haben, wie fragil einerseits, m\u00e4chtig, kraftvoll, sch\u00f6n und unverzichtbar andererseits unsere Sprache ist. Schade nur, dass es einmal mehr die m\u00e4chtigen Medien sind, die ein Verfall vorantreiben. Spannend w\u00e4re es, das Buch in Jahren noch einmal zu lesen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\"><b>Anmerkung zehn Jahre sp\u00e4ter:<\/b><\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Durch immer neue, vor allem digitale Kommunikationsmedien hat sich Schrift und Sprache in den letzten zehn Jahren enorm ver\u00e4ndert und weiter entwickelt. Kurznachrichten \u00fcber TWITTER haben das politische Leben der Welt mitbestimmt, neue Plattformen der Selbstent\u00e4u\u00dferung wie Instagram und Co haben Facebook erg\u00e4nzt und f\u00fcr Millionen Menschen (vor allem digital natives) sind Dienste wie WhatsApp zum integralen Bestandteil t\u00e4glicher Mitteilung in Schrift, Bild und Sprache geworden. Durch die zahlreichen neuen Formen hat sich nicht nur der Wortschatz erweitert, sondern vor allem die M\u00f6glichkeiten des Mitteilens und entsprechend der Umgang der Menschen untereinander. Ein wichtiges Element hierbei ist vor allem die M\u00f6glichkeit der Anonymit\u00e4t in sozialen Medien, die vollkommen andere Formen zum Teil dramatischer Distanzlosigkeit zul\u00e4sst.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Selbstverst\u00e4ndlich spielt bei kurzen und schnellen Mitteilungen in Schrift und Sprache Orthographie, Typologie, Wortschatz oder Grammatik f\u00fcr viele Nutzer eine\u00a0<\/span><span style=\"font-size: x-large;\">eher eine nachgeordnete Rolle, geht es doch in erster Linie darum, so zeitnah wie m\u00f6glich Botschaften vom Sender zum Empf\u00e4nger und umgekehrt zu \u00fcberbringen. Zumal die Maschinen selbst\u00e4ndig W\u00f6rter erg\u00e4nzen oder Alternativen vorschlagen. Dass f\u00fcr einige Nutzergruppen Sprach- und schriftkompetenz leiden, ist unbestritten. Allerdings begleitet die Angst vor fl\u00e4chendeckendem Sprachverfall jedes neue Medium seit Anbeginn, angefangen vom Telegrafen, Telefon \u00fcber den H\u00f6rfunk, vor allem beim Fernsehen bis zum Computer und Internet (\u00fcbrigens auch bezogen auf Comics wie Micky Mouse usw.). So behauten z.B. Hinrich Jansen und Helmut Rose in dem Beitrag \u201eErlernte Sprachlosigkeit \u2013 vom Verlust des Sprachverm\u00f6gens beim Einsatz von Computertechnik\u201c, dass bei der vermehrten Nutzung von Rechnern ein \u201elangsames Verstummen der menschlichen Sprache\u201c eintreten w\u00fcrde: \u201cEin Au\u00dfersichsein von dem eigenen Selbst und der Umwelt\u201c. (1)<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Das allerdings negiert, dass es in der gesamten Geschichte der Sprache immer wieder besondere Auspr\u00e4gungen gab, z.B. die Jugendsprache als gruppeninterne Kommunikation, Geheimsprachen oder Jargons als eigene Sprachvariet\u00e4t <\/span><span style=\"font-size: x-large;\">mit spezifischem, oft berufsbedingtem Vokabular (z.B. auch im Bereich der Computertechnologie).<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Ein gutes Beispiel f\u00fcr eine massive Erweiterung und nicht des Verfalls des Sprech- und schreibverm\u00f6gens ist die Onlinesprache,(2) in der neue Akronyme in Chatr\u00e4umen, Emoticons oder Smileys bisherige Formen der Kommunikation erg\u00e4nzen bzw. erweitern (Z.B. der Begriff <\/span><span style=\"font-size: x-large;\"><em>Hashtag<\/em>, der sogar einem bekannten Schriftzeichen einen neuen Inhalt zuordnet, n\u00e4mlich ein Schlagwort, um im endlosen Netz bestimmte Inhalte auffindbar zu machen. Hash als die Bezeichnung f\u00fcr das Doppelkreuz # und tag im Englischen f\u00fcr Markierung).<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Gleichwohl ist es bei aller Weiterentwicklung wichtig, grade die digitale Kommunikation kritisch zu hinterfragen und sorgsam damit umzugehen (Macht der Gro\u00dfkonzerne, \u00dcberwachung, Datenauswertung usw.) Allerdings geht es hierbei eher um eine Medienkompetenz als um Sprachverm\u00f6gen oder Schreib-verfall.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: x-large;\">Denn es hat in der Geschichte der Sprachen auch immer neue Auspr\u00e4gungen gegeben wie z.B. Kurzsprachen, Steno, Boulevardzeitungen usw., ohne dass dadurch die F\u00e4higkeit verloren gegangen ist, jeder Situation entsprechend die gesamte F\u00fclle sprachlicher M\u00f6glichkeiten zu nutzen. So sind viele Blogbeitr\u00e4ge trotz z.B. einiger orthographischer Fehler eine Bereicherung zwischenmenschlicher Kommunikation und immer mehr dem klassischen Buch oder Zeitung ebenb\u00fcrtig.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4613141d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4613141d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<h3>Anmerkungen:<\/h3><h3>1) Hinrich Jansen\/Helmuth Rose in &#8220;Im Anfang war das Wort&#8221;, Seite 233, 1982\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 2) siehe auch:<a href=\"http:\/\/www.onlinesprache.de\">http:\/\/www.onlinesprache.de<\/a><\/h3>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Sprache im digitalen Zeitalter Sprachverfall oder kreative Weiterentwicklung? 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