{"id":1887,"date":"2020-06-16T19:22:52","date_gmt":"2020-06-16T19:22:52","guid":{"rendered":"http:\/\/web349.c5.webspace-verkauf.de\/?page_id=1887"},"modified":"2020-06-16T19:24:27","modified_gmt":"2020-06-16T19:24:27","slug":"kunst-macht-gluecklich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.troesser-art.de\/?page_id=1887","title":{"rendered":"Kunst macht gl\u00fccklich"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1887\" class=\"elementor elementor-1887\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-bb6034f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"bb6034f\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1fe6147\" data-id=\"1fe6147\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6e759c7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6e759c7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<header class=\"entry-header\"><h3 class=\"title-post entry-title\">Kunst macht gl\u00fccklich<\/h3><\/header><div class=\"entry-content\"><div class=\"subhead\"><span class=\"postedintop\">\u00a0<\/span><\/div><h3 class=\"entry-content\">\u00a0Wer an der langen Schaufensterfront\u00a0 des \u201eKUNSTHAUS\u201ces \u00a0an der Gr\u00fctstra\u00dfe in Ratingen vorbeigeht, kann kaum wegsehen. Es ist eine Art Betrachtungszwang, sieht man doch hier immer wieder\u00a0 neue Bilder, Objekte, Fotografien. Werke, die inspirieren, nachdenklich machen, verwirren, die die wenigsten Passanten unber\u00fchrt lassen. Wenn man ein wenig oder sogar sehr kunstaffin ist und das helle, gro\u00dfe Ladenlokal\u00a0 betritt, in dem die Kunstwerke professionell und \u00e4sthetisch\u00a0 pr\u00e4sentiert \u00a0werden, \u00fcberkommt einen ein wohliges Gef\u00fchl zwischen Neugier und Lust, sich auf die Bilder und Objekte einzulassen wie in einem modernen Museum. Und einige Male im Jahr \u00f6ffnet sich das Kunsthaus f\u00fcr exklusive thematische Ausstellungen oder Werkschauen einzelner K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler.\u00a0 So war am Abend des 4. November 2016 das Haus offen f\u00fcr alle, die die Vernissage der Ausstellung<strong>: \u201cSchwarz-Weiss \u2013 Der Blick auf das Wesentliche\u201c\u00a0<\/strong>miterleben wollten. \u00a0\u00a0Bei ihrer Einf\u00fchrung konnte man nachvollziehen, was Meike M\u00fcller sich bei diesem spannenden Thema f\u00fcr ihre\u00a0 Ausstellung gedacht\u00a0 hat:\u00a0<em>\u201cSchwarz und Weiss sind mehr als blo\u00dfe Farben\u201c<\/em>\u00a0 beginnt sie und spannt\u00a0 den Bogen von der Bedeutung von Schwarz-Weiss\u00a0 als dualistisches Begriffspaar\u00a0 (<em>Angst und Mut, Hell und Dunkel, Kreis und Quadrat usw.)<\/em>, als Daseinsform bzw. Haltung\u00a0<em>(Schwarz sehen, das kleine Schwarze, schwarz ist puristisch, schwarz ist zeitlos usw.)<\/em>\u00a0bis hin zu den Bildern ihrer Ausstellung: \u201e<em>Schwarz-weiss setzt bei uns einen Prozess in Gang. Ob bewusst oder unbewusst. Schwarz \u2013weisse Bilder fordern uns st\u00e4rker heraus, keine Farbe lenkt den Blick ab, der Betrachter wird gezwungen, sich mit dem Bild auseinander zu setzen. Daher der Untertitel der heutigen Ausstellung: Der Blick auf das Wesentliche!\u201c\u00a0<\/em>Zu sehen sind Arbeiten verschiedenster K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen, Stilrichtungen und Techniken. Gezeigt werden Grafiken, z.B. Lithografien, Radierungen, Siebdrucke. Alte Bl\u00e4tter von G\u00fcnther Uecker, ein sehr alter Siebdruck von Otto Piene, Portraits von Max Uhlig, Lithografien von Michael Haas und Armin M\u00fcller-Stahl. Auf Leinwand sieht man Werke von Heike Ising-Alms (\u00fcbrigens speziell f\u00fcr die Ausstellung gemalt), Ralf Bohnenkamp, Gunda Jastroff, Papierarbeiten von Kalle Peltzer und spannende Fotos von Andreas Z\u00fchlke auf\u00a0 Dibond.<\/h3><table width=\"772\"><tbody><tr><td>\u00a0<\/td><td>\u00a0<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><h3 class=\"entry-content\">\u00a0<\/h3><h3>Die Arbeiten zeigen, dass man sich auch von\u00a0<em>schwarz-weiss<\/em>\u00a0oder gerade durch\u00a0<em>schwarz-weiss<\/em>\u00a0Augen und Seele verw\u00f6hnen lassen kann, wie z.B. von den halbabstrakten Werken von Heike Ising-Albes oder G\u00fcther Uecker (unten), die grade kritisch be\u00e4ugt werden von zwei Besucherinnern der Vernissage.<\/h3><table width=\"757\"><tbody><tr><td><h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4406\" src=\"http:\/\/k24ratingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161104_192921-900x521.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"521\" \/><\/h3><\/td><\/tr><tr><td><h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4414\" src=\"http:\/\/k24ratingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20161104_1900061-900x530.jpg\" alt=\"20161104_190006\" width=\"900\" height=\"530\" \/><\/h3><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><h3>Am Ende dieses spannenden Abends waren schon einige rote Punkte an den Werken zu sehen und Meike M\u00fcller ist zufrieden. F\u00fcr sie ist nat\u00fcrlich auch jede Ausstellung eine neue Herausforderung, der sie sich aber gerne mit akribischer Kleinarbeit und gro\u00dfem Sachverstand stellt. Aber wer ist Meike M\u00fcller, wie wird man zur kompetenten Kunsth\u00e4ndlerin, zu eine der wichtigen Business Frauen in Ratingen?<\/h3><h3>Sie ist in Bocholt aufgewachsen und \u00a0kommt schon fr\u00fch mit Kunst \u00a0in Ber\u00fchrung.\u00a0<em>\u201cIch bin mit Bildern gro\u00df geworden\u201c<\/em>, sagt sie, die in Bonn und Gie\u00dfen Spanisch,\u00a0 Franz\u00f6sisch und Kunstgeschichte studiert.<\/h3><h3>In den Semesterferien jobbt sie in Galerien, Kunstmessen, fliegt nach New York, Frankfurt oder Basel und merkt, wie sehr es sie immer wieder hin zur Kunst\u00a0 zieht. Allerdings nicht \u00a0zum Malen selbst, sondern zum Handeln mit Kunst.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/h3><h3>Sie beginnt \u00a0eine Einzelhandelsausbildung in K\u00f6ln, einer Stadt mit den damals meisten Galerien<em>. \u201cIch wollte nie in einem Kunstarchiv sitzen oder an der Uni lehren\u201c<\/em>\u00a0sagt sie. Sie hat diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Kombination aus Kunstverstand, Handlungsgeschick und Menschenn\u00e4he, die sie in einem eigenen Kunsthaus umsetzen m\u00f6chte.<\/h3><h3>Als es sie der Liebe wegen nach D\u00fcsseldorf zieht, er\u00f6ffnet sie in Ratingen 1995 ihr \u201eKunsthaus\u201c auf der M\u00fclheimerstra\u00dfe, sicher eine mutige Entscheidung. Ihr Motto: Es soll \u00a0kein elit\u00e4rer Laden sein. Von der Karte \u00fcber Grafik bis zu gro\u00dfformatiger Kunst bekannter Maler soll es alles geben \u2013 bis hin zu Einrahmungen. Kunst soll Spa\u00df machen. Und gl\u00fccklich, so ihr Motto:\u00a0<em>\u201eDas Betrachten eines Kunstwerkes, das Verstehen und das Entdecken immer neuer Facetten einer Arbeit erf\u00fcllt viele Menschen mit Zufriedenheit und aber auch Gl\u00fccksgef\u00fchlen\u201c<\/em>, sagt die Gl\u00fcckbringerin, die vor vier Jahren mit ihrem Gesch\u00e4ft von der M\u00fchlheimer- zur Gr\u00fctstra\u00dfe gezogen ist.\u00a0<em>\u201eDas Kaufen und Verkaufen von Bildern kann ein sehr pers\u00f6nlicher, fast intimer Prozess sein<\/em>\u201c, sagt sie,\u00a0<em>\u201cein Kunstgeschmack sagt nat\u00fcrlich vieles \u00fcber den Menschen aus\u201c<\/em>. Sie versucht sich immer sehr in einen Kunden hinein zu versetzen, f\u00e4hrt u.U. zu ihm mit Beispielbildern nach Hause, um auszuprobieren, wo ein Bild besser hinpasst \u2013 \u00fcber das Sofa oder doch hinter den Esstisch.<\/h3><h3 class=\"entry-content\">\u00a0Das absolut Angenehme \u00a0an der charmanten und kompetenten Meike M\u00fcller ist, dass sie trotz all der Kontakte in den gro\u00dfen, oft elit\u00e4ren Kunstbetrieb, die Bodenhaftung nie verliert. Kunst sollte f\u00fcr sie auch unabh\u00e4ngig von Geldbeutel und Kunstverstand gl\u00fccklich machen: ob als Kunstpostkarte, Grafik oder als Werk eines sgn. gro\u00dfen K\u00fcnstlers wie Otto Piene, dessen schwarz-weisses Bild in der Ausstellung auch bereits ein roter Punkt ziert. Ich w\u00fcnsche Meike M\u00fcller auch weiterhin ein so gutes H\u00e4ndchen f\u00fcr unterschiedliche Kunst, um Menschen gl\u00fccklich zu machen und ebenso viele rote Punkte. Sie ist mit ihrem Kunsthaus sicher eine Bereicherung der Ratinger Kultur- und Kunstszene. Denn Kunst muss nicht nur erschaffen, sondern will auch pr\u00e4sentiert und distribuiert werden.\u00a0\u00a0 C Bilder und Text Der KuRat<\/h3><\/div><footer class=\"entry-footer\"><span class=\"edit-link\"><a class=\"post-edit-link\" href=\"http:\/\/troesser-art.de\/wp-admin\/post.php?post=5286&amp;action=edit\">(Bearbeiten)<\/a><\/span><\/footer>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst macht gl\u00fccklich \u00a0 \u00a0Wer an der langen Schaufensterfront\u00a0 des \u201eKUNSTHAUS\u201ces \u00a0an der Gr\u00fctstra\u00dfe in Ratingen vorbeigeht, kann kaum wegsehen. 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